Einheimische Kultur fördern!
(Ratssitzung vom 05.11.2019)
Die Stadt wird aufgefordert, ein Konzept zum Erhalt und zur Förderung der einheimischen Kultur zu erarbeiten und zu diesem Themenschwerpunkt Kulturwochen zu organisieren.

Begründung:

Jedes Jahr finden in Neumünster die interkulturellen Wochen statt. Fast täglich liest man in den lokalen Medien über Aktivitäten fremder Kulturen. So fanden unter anderem islamische und bulgarische Kulturabende in traditionellen Gewändern und eine kulinarische Veranstaltung „Essen ist bunt”, auf der Speisen und Getränke aus unterschiedlichen Ländern angeboten wurden statt. Ergänzt wurde das Programm durch einen Tag der offenen Moschee und einem deutsch-türkischem-Theater. Natürlich durfte auch der „Tag des Flüchtlings” nicht fehlen, bei dem 20 Flüchtlinge über Träume und Wünsche sprechen und dabei auch über ihre Flucht nach Deutschland berichten.

Was den Bürgern vordergründig als nette Vielfalt verkauft wird, dient lediglich dazu, den längst zerplatzten Traum einer multikulturellen Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Die Realität sieht anders aus. Ausländerkriminalität ist auch bei uns in Neumünster an der Tagesordnung und viele Ausländer sind nicht gewillt sich zu integrieren, sondern leben in Parallelgesellschaften.

Damit wir nicht falsch verstanden werden, sicherlich sind fremde Kulturen wie das Salz in der Suppe, aber wenn dabei der Eindruck entstehen könnte, daß die eigene Kultur und Geschichte in den Hintergrund gedrängt wird, muß auch seitens der Stadt gegengesteuert werden.

Die Möglichkeiten zum Erhalt und zur Förderung der heimischen Kultur sind vielfältig. Beispielhaft sollen hier nur die Förderung der plattdeutschen Sprache und die Vermittlung der Landesgeschichte genannt werden. Vielleicht nehmen das dann ja auch sogenannte „Neubürger” zum Anlass, sich intensiver mit der deutschen Kultur auseinanderzusetzen.



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Mark Proch am Infostand

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