Unterstützung für Corona-Opfer statt teure Prestigeobjekte!
Es kommt nicht oft vor, daß die NPD-Ratsfraktion Neumünster und Oberbürgermeister Tauras einer Meinung sind. Mit seinem Vorschlag, die umfangreiche und kostspielige Umgestaltung des Großfleckens zu stoppen und nur in einem kleinen Umfang zu realisieren, erhält er aber unsere voll Zustimmung.

In der derzeitigen Situation, in der die Wirtschaft am Boden liegt, viele Menschen dank Kurzarbeit in ihrer Existenz bedroht werden und teilweise sogar Hartz-IV-Leistungen beantragen müssen , kann die Stadt nicht darauf hoffen, daß Bund und Land ausreichend Unterstützung bietet, sondern muß auch selber entsprechende Förderprogramme realisieren. Für diese Unterstützung wird jeder Euro benötigt und teure Prestigeobjekte, wie die Umgestaltung des Großfleckens gehören auf den Prüfstand.

Die NPD-Fraktion wird in den kommenden Monaten genau hinschauen. Dabei geht es nicht nur um den Großflecken, sondern auch um andere kostspielige Projekte. Auch der Umzug des linken „Jugendzentrums“ AJZ, der den Steuerzahlern 4,3 Millionen Euro kosten soll, muß in der derzeitigen Situation in Frage gestellt werden. Aber auch bei kleineren Ausgaben die erkennbar nicht dem Allgemeinwohl dienen, muß der Rotstift angesetzt werden. So sind Fördergelder für linke Projekte wie dem „Freien Radio Neumünster“ ersatzlos zu streichen, denn es wird schwer vermittelbar sein, warum für solche Dinge Geld vorhanden zu ein scheint, während viele Bürger nicht einmal mehr wissen, wie sie in den kommenden Monaten ihre Miete bezahlen sollen und Gewerbetreibende vor einem Scherbenhaufen stehen.

Auf diese existenziellen Fragen erwarten wir vom Oberbürgermeister eine Antwort. Medienwirksam den Stopp der Umbaumaßnahmen am Großflecken zu fordern, ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus!



zurück

Mark Proch am Infostand

Neue Schleswig-Holstein-Stimme erschienen!

Die aktuelle Ausgabe unserer Schleswig-Holstein-Stimme kann jetzt auch als PDF auf unserer Weltnetzseite gelesen werden. Haben sie Interesse unsere Zeitschrift regelmäßig zu erhalten, dann melden Sie sich bei uns, denn gegen einen geringen Unkosten­beitrag schicken wir Ihnen die SH-Stimme regelmäßig zu. Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen: