Hat Jonny Griese bei der NPD abgeschrieben?
Wenn man in der Schule bei einem Mitschüler abschreibt, erhält man vom Lehrer eine „Sechs“. Anders in der Politik, da schauen einige Politiker gerne einmal über den Tellerrand, wenn keine eigenen Lösungsansätze vorhanden sind. So mußte sich offensichtlich auch der gute Jonny etwas Nachhilfeunterricht von der NPD geben lassen, um auf die Idee zu kommen, eine räumliche Trennung von Obdachlosen und eine mögliche Unterbringung in Hotels zu fordern.

Bereits vor einer Woche forderte die NPD-Fraktion Neumünster den Bürgermeister in einem Offenen Brief auf, sich den Problemen in der überfüllten Obdachlosenunterkunft in der Gasstraße anzunehmen. Besonders in Zeiten der „Corona-Krise“ sind Kontaktbeschränkungen und ein Mindestabstand dort kaum einzuhalten. Daher verlangte die NPD die Unterbringung von Obdachlosen unter anderem in derzeit leerstehenden Hotelzimmern. Bisher hat der Bürgermeister nicht auf den Brief der NPD-Fraktion geantwortet, dafür sprang unser „Freund“ Jonny Griese von der Linken eine Woche später auf den Zug auf und forderte ebenfalls, Obdachlose in Hotelzimmern unterzubringen. Außerdem sollen laut Griese zusätzlich Wohncontainer aufgestellt werden. Eine Forderung, welche die NPD-Fraktion mit Blick auf die überfüllte Unterkunft in der Gasstraße bereits vor knapp einem Jahr in einem Antrag gefordert hat. (Antrag lesen). Damals wurde dieser Antrag auch mit der Stimme von Jonny Griese abgelehnt. Wie kommt es jetzt zu diesem Sinneswandel und warum schreibt ein linker Ratsherr mutmaßlich bei der NPD-Fraktion ab?

Jonny Griese hat durch sein linksideologisch verblendetes Abstimmungsverhalten in der Ratsversammlung bereits mehrfach unter Beweis gestellt, daß ihm sachorientierte Sozialpolitik vollkommen egal zu sein scheint. Wie ein pubertierendes Kind verläßt er bei den Anträgen der NPD-Fraktion oftmals die Ratssitzung und stimmt grundsätzlich gegen die nationaldemokratischen Anträge. Das ist sein gutes Recht, verdeutlicht aber auch mit welcher Ernsthaftigkeit diese Person Politik betreibt. Von sozialer Verantwortung ist da kaum etwas zu spüren und sinnvolle sozialpolitische Maßnahmen werden in der Ratsversammlung nicht, wie einige vielleicht erwarten, von der Linken, sondern meistens von der NPD gefordert.

Wir lassen den Jonny auch zukünftig gerne bei uns abschreiben, denn es geht ja um wichtige sozialpolitische Forderungen zum Wohle der Schwächsten unserer Gesellschaft. Ob ein Politiker, der über wenig eigene Ideen verfügt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen Patrioten hetzt, allerdings auch in der nächsten Legislaturperiode der Ratsversammlung angehören sollte, muß der Wähler entscheiden. Wir sagen schon einmal vorsorglich mit den Worten von Hans Albers: „Goodbye Jonny“



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Mark Proch am Infostand

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