Photovoltaik Anlagen auf städtischen Gebäuden
(Ratssitzung vom 02.04.2019)
Die Stadt Neumünster wird aufgefordert, zu prüfen, auf welchen städtischen Immobilien die Installation von Solartechnik in Form von Photovoltaik Anlagen möglich ist und informiert die Ratsversammlung über diese Möglichkeiten. Dabei sollen sowohl die Kosten als auch das mögliche langfristige Einsparungspotential mit einbezogen werden.

Begründung:

Die Stadt Neumünster hat 2015 ein Klimaschutzkonzept veröffentlicht, in dem viele notwendige Maßnahmen festgehalten wurden. Unter anderem auch die Installation von PV-Anlagen auf städtischen Immobilien. (Projekttitel G/EE2 „PV-Programm für öffentliche Liegenschaften”).

Die NPD-Fraktion hat den Eindruck, daß diese Maßnahme aus dem Klimaschutzkonzept bisher nur halbherzig umgesetzt wurde, denn im Stadtgebiet ist auf städtischen Immobilien kaum Solartechnik erkennbar. Die SPD möchte als Prestigeobjekt lieber einen kostspieligen „Solar-Radweg” prüfen lassen, als auf die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zu achten. Vermutlich werden die übrigen Ratsfraktionen die Verantwortung für die Umsetzung weit von sich schieben und auf den Klimaschutzmanager der Stadt Neumünster abwälzen.

Das Solartechnik grundsätzlich sinnvoll ist, dürfte unstrittig sein. Im Daimler Logistik-Center in Hannover wird mehr als 90 Prozent des Stromverbrauchs mit einer eigenen Photovoltaikanlage erzeugt. Die Anlage erzeugt jährlich ca. 450.000 Kilowattstunden Strom. Diese Energiemenge entspricht einem Jahresverbrauch von etwa 100 Vier-Personen Haushalten. Mit dem selbst erzeugten Strom werden ca. 251 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.

Die NPD-Fraktion sieht sich weiterhin in der Verantwortung und möchte mit dem vorliegenden Antrag auf die Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme drängen.


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