Aufnahmestopp bei der Tafel beenden
(Ratssitzung vom 03.09.2019)
Damit Menschen, die kein Geld für Lebensmittel haben, nicht mehr von der Neumünsteraner Tafel abgewiesen werden müssen, sucht die Stadt Neumünster in Absprache mit der Tafel nach Möglichkeiten, den Aufnahmestopp zu beenden. Dabei sollen auch weitere finanzielle und/oder personelle Unterstützungen Berücksichtigung finden.

Begründung:

In diesem Jahr wird die Neumünsteraner Tafel 25 Jahre alt und veranstaltet ein Fest auf dem Großflecken. So richtig Grund zum Feiern besteht allerdings nicht, denn bereits seit vier Jahren gibt es einen Aufnahmestopp und die Warteliste wird länger. Derzeit warten 80 bis 90 Familien darauf, Lebensmittelspenden erhalten zu können. Und zu allem Überfluß machen die Stadt und das Jobcenter nach Angaben der der Tafel Bedürftigen noch Hoffnungen, in dem sie Bescheinigungen ausstellen, die dazu berechtigen sollen, Lebensmittel von der Tafel zu erhalten. Diese Bemühungen der Behörden sind dank des Aufnahmestopps leider vergeblich und stoßen bei den Hilfesuchenden oft auf Unverständnis.

Im „Handlungskonzept Armut” sind viele sinnvolle Maßnahmen angeführt, wie Armut entgegengewirkt werden kann. Für die Probleme der Tafel findet man dort allerdings auch keinen Lösungsansatz. Sicherlich ist es löblich und ein richtiger erster Schritt, daß die Stadt Neumünster derzeit Mietkosten für einen Lagerraum übernimmt. Ziel einer Förderung muß es jedoch sein, den Aufnahmestopp zu beenden, damit kein Bedürftiger hungern muß und die Möglichkeit hat, von der Tafel Lebensmittel zu erhalten.

Die NPD-Ratsfraktion sieht hier die Stadt Neumünster in der Verantwortung, denn die derzeitige Situation wirft kein gutes Licht auf die städtische Sozialpolitik. Daher bitten wir um Zustimmung für unseren Antrag.



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Mark Proch am Infostand

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